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Landesanstalt für Landwirtschaft

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Die LfL mit Sitz in Freising ist eine direkt dem Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) unterstellte Einrichtung zur angewandten Forschung, landwirtschaftlichen Bildung und Administration von Fördermaßnahmen. Die LfL hat ca. 900 Planstellen und ca. 200 Drittmittelstellen. Die Organisation erfolgt in 9 weitgehend selbständigen Instituten und 6 Abteilungen.

forschen, fördern, bilden

Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) ist das Wissens- und Dienstleistungszentrum für die Landwirtschaft in Bayern. Die anwendungsorientierte Forschung der LfL greift Fragestellungen aus der Praxis auf und stellt den landwirtschaftlichen Unternehmen auf verschiedenen Wegen anwendbare Lösungen zur Verfügung. Dieses Expertenwissen fließt auch in die Ausbildungsangebote der LfL ein und bereitet junge Menschen auf ihren Beruf vor. Der Hoheits- und Fördervollzug sowie die Beratung runden das Angebot ab und machen die LfL zu einem wichtigen Partner der bayerischen Land- und Ernährungswirtschaft.

Wie kaum eine andere Branche ist die Landwirtschaft gefordert, Antworten auf zentrale Zukunftsfragen zu geben. Der Begriff Multifunktionalität beschreibt diese Sonderstellung sehr treffend. Vordringlich ist nach wie vor die ressourcenschonende Erzeugung von hochwertigen und sicheren Lebensmitteln für die gesamte Bevölkerung. Die Bürger legen aber auch großen Wert auf eine reizvolle und abwechslungsreiche Landschaft und lebendige, attraktive ländliche Räume. Die Kulturlandschaft bietet vielfältige Erholungsmöglichkeiten für die Menschen, eine intakte Umwelt ist für eine hohe Lebensqualität unverzichtbar. Der Wechsel verschiedener Kulturpflanzen auf den Feldern, blühende Wiesen und artenreiche Hecken sind sichtbare Zeugnisse der bäuerlichen Arbeit.

In Zeiten der Globalisierung und Technisierung scheinen Entfernungen und Ressourcen keine Rolle mehr zu spielen. Lebensmittel aus Übersee gehören zum Alltag und haben den Status ausgefallener Spezialitäten längst verloren. Krisen oder klimatische Kapriolen führen uns aber vor Augen, dass durch die weltumspannenden Verbindungen nicht nur Waren, sondern auch Probleme importiert werden können.

Landwirtschaft ist ein lebendiges, sich wandelndes System, das direkt mit den Lebensbedingungen der Menschen verknüpft ist. Langfristig und nachhaltig können Lebensmittel nur dort erzeugt werden, wo Qualität, Ökologie und Ökonomie in Einklang gebracht werden. In diesem Spannungsfeld von Gesellschaft und Wirtschaft arbeitet die LfL.

Entwicklungen in Staat und Gesellschaft wirken unmittelbar auf die Landwirtschaft ein, stellen sie vor bisher nicht gekannte Herausforderungen, bieten aber auch neue Chancen. Die bäuerliche Landwirtschaft hat in der LfL einen Partner, der die Zukunftsperspektiven realistisch und unabhängig analysiert und aus seiner problemorientierten Forschung Lösungsansätze und Wissen direkt in die Praxis, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft bringt.

Die LfL leistet einen wertvollen Beitrag für die Menschen in diesem Land und fühlt sich dieser Aufgabe für das Gemeinwohl auch in besonderer Weise verpflichtet.

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Autor: Jakob Opperer, Präsident der LfL