PRESSEMITTEILUNG
20.09.2017

Sojaanbau in Deutschland rechnet sich!

Der Deutsche Sojaförderring e.V. appelliert an Landwirte, sich durch das von der EU beschlossene Herbizidverbot auf Ökologischen Vorrangflächen nicht vom Sojaanbau abhalten zu lassen.

Ein großer Teil der Sojabohnen in Deutschland wird auf so genannten Ökologischen Vorrangflächen (ÖVF) angebaut. Nach den Beschlüssen des EU-Parlaments dürfen ab 2018 auf den ÖVF keine Pflanzenschutzmittel mehr eingesetzt werden. Diese Änderung der Vorschriften nur drei Jahre nach ihrer Einführung und mitten in der laufenden Förderperiode hat zu großer Verärgerung in der Landwirtschaft geführt. Aus Sicht des Deutschen Sojaförderrings ist diese Entscheidung wenig durchdacht, da Vertrauen in die Kontinuität und Berechenbarkeit der EU-Agrarpolitik verloren gegangen ist. Auch Unverträg-lichkeiten der neuen Regelung mit laufenden Agrarumweltprogrammen der Bundesländer sind absehbar. Noch gravierender aber ist, dass das zarte Pflänzchen „Sojaanbau und Sojaverarbeitung in Deutschland“ Schaden nehmen könnte, denn konventioneller Sojaanbau ohne Herbizide ist nicht wirtschaftlich.

Im Jahr 2017 hat der Sojaanbau in Deutschland mit über 19.000 ha einen historischen Höchststand erreicht. (…) Zur Pressemitteilung

Autor: Deutscher Sojaförderring e.V.