Aktuell
  • 26.01.22  14:00 – 16:30 Uhr  Online-Sojatag des Rieder Asamhof. Einladung. Anmeldung an mail@asamhof-kissing.de
  • Februar 2022: Fünf Online-Intensivkurse „Sojabohnen erfolgreich anbauen“. Auch in Ihrer Region!
    Einladung   Anmeldung
  • „1000 Gärten – Das blühende Sojaexperiment“: Die Universität Hohenheim startet zusammen mit dem Freiburger Tofuhersteller Taifun eine Neuauflage des Citizen Science Projekts „1000 Gärten“. Weiter Infos und die Anmeldung auf der Webseite: http://www.1000gaerten.de
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Sojaförderring

Sojaanbau in Deutschland entwickelt sich rasant!

Im Jahr 2021 hat der Sojaanbau in Deutschland mit rund 35.000 ha erneut einen historischen Höchststand erreicht. Anbauschwerpunkte waren Bayern und Baden-Württemberg. Hier ist die Sojabohne bereits die wichtigste Körnerleguminose im Anbau – noch vor Erbsen, Ackerbohnen und Lupinen. Marktteilnehmer rechnen mit einem weiteren starken Wachstum in 2022 und erwarten mittelfristig einen Anbauumfang von 100.000 ha. Vom heimischen Anbau profitieren Landwirtschaft, Umwelt und Gesellschaft. Die Vorteile auf einen Blick:

  • gentechnikfrei – nicht mit Glyphosat behandelt
  • keine Abholzung von Regenwald
  • verringert die Importabhängigkeit
  • nachhaltige Produktion unter strengen deutschen Umweltauflagen und Sozialstandards
  • bereichert die Fruchtfolgen, belebt den Boden, kann Fruchtfolgeprobleme lösen
  • bindet als Leguminose Stickstoff aus der Luft und spart Dünger ein
  • besonders wertvolle Körnerleguminose mit hohem Anteil an essentiellen Aminosäuren für die Ernährung von Menschen und landwirtschaftlichen Nutztieren
  • Anbau für viele Landwirte in unterschiedlichen Regionen Deutschlands sinnvoll und rentabel

Bei aller Freude über die gestiegenen Anbauflächen bleibt festzuhalten, dass nur ca. 2% der jährlich in Deutschland benötigten Sojabohnen im Land produziert werden. Dabei gibt es viele gute Gründe für eine Eiweißwende. Schon heute könnten wir in Deutschland ca. zwei Millionen Tonnen Sojabohnen pro Jahr produzieren und damit 40 -50% unseres Bedarfs decken. Wenn wir zusätzlich noch den Verzehr tierischer Produkte auf ein vernünftiges Maß reduzieren und den Anbau anderer Hülsenfrüchte (Klee, Luzerne, Ackerbohnen, Erbsen, Linsen) ausweiten würden, hätte das viele Vorteile für unsere Gesundheit und unsere Umwelt.

Haben Sie Lust bekommen, die Eiweißwende zu unterstützen und mitzugestalten? Dann werden Sie jetzt Mitglied im Deutschen Sojaförderring e.V.!

Autor: Deutscher Sojaförderring e.V.