Deutscher Sojaförderring e.V.
Der Deutsche Sojaförderring wurde am 19. September 1980 in Urach als Vereinigung von Sojabohnen-Produzenten und an der Sojabohne Interessierten gegründet. Der Zweck des Vereins ist die Förderung der Erzeugung und Verarbeitung von Sojabohnen in Deutschland. Das betrifft die Züchtung der Sojabohne, den feldmäßigen Anbau, die direkte Verwertung der Samen in der menschlichen Ernährung, die Verwendung der Pflanzen in der Tierernährung und sonstige Verwertungsmöglichkeiten. Es sollen Wertschöpfungsketten unterstützt werden, die ökonomisch, ökologisch und sozial nachhaltig sind. Die Vielfalt von Marktpartnern entlang der Wertschöpfungskette und das Gemeinwohl sollen gefördert werden.
Die Vereinigung zählt derzeit 220 Mitglieder: Landwirte, Handels-, Verarbeitungs- und Züchtungsfirmen sowie weitere Interessenten.
Der Vorstand besteht aus einem geschäftsführenden Vorsitzenden, einer stellvertretenden Vorsitzenden und bis zu zehn Fachvertretern. Die Vorstandsmitglieder stammen aus der landwirtschaftlichen Praxis, der Forschung und Lehre, dem Sojahandel, der sojaverarbeitende Industrie, der Züchtung, der Saatgutwirtschaft und der landwirtschaftlichen Beratung.
Die wichtigsten Aktivitäten des Sojaförderrings sind
- Betreuung und Beratung der Mitglieder
- Sammlung von Wissen und dessen Verbreitung über
- eine Website mit Tiefgang
- Instagram, Facebook und Tiktok
- Fachvorträge auf diversen Sojaveranstaltungen
- Intensivkurse für Einsteiger und Berater
- Spezialkurse wie z.B. „Reifebonitur bei Soja für Versuchstechniker“, „Mähdrusch von Soja“ oder „Kleine Sojabehandlungsanlagen“
- Sojalehrfahrten im In- und Ausland
- Beteiligung an Feldtagen und Messen
- Förderung der Marktentwicklung, z.B. durch Roadshows 2022, 2023 und 2024 mit Verarbeitern und Vertretern des Lebensmitteleinzelhandels sowie Beteiligung am Forum für nachhaltige Eiweißfuttermittel (FONEI)
- Interessenvertretung, z.B. in Form einer Petition für eine Verschiebung und Überarbeitung der europäischen Entwaldungsverordnung (EUDR) oder einem erfolgreichen Antrag auf Notfallzulassung für das Vorauflaufherbizid Proman.
